Return of the BRUT.

Voller Tatendrang – das erste Redaktionsmeeting. Wir erwarteten Alles und Nichts und bekamen genau das. »Es ist jetzt euer Baby, macht damit was ihr wollt.« sagten die Ur-Mütter und Väter der erfolgreichen und legendären ersten Ausgabe. Gefühlsmäßig war es ein wenig, wie ungewollt schwanger. Nicht schön aber speziell, nicht Fisch nicht Fleisch und doch irgendwie charmant. Sie nannten es BRUT. Plötzlich lag es in unserer Verantwortung, dass »das Baby« sicher den Kinderschuhen entwächst, im Sinne unseres scheidenden Papstes, war Abbruch keine Alternative. »Es muss sich in der hart umkämpften digitalen Welt etablieren…« und das wird es!

Große Pläne wurden geschmiedet, voller neuer Funktionen und neuer Inhalte. Vieles musste vernachlässigt werden, unter anderem Freizeit, Schlaf und Altersvorsorge. Vor allem das Einfummeln in die komplexen Strukturen des grotesken Sprösslings waren ein Akt voller Entbehrungen und Qualen. Es ist uns eine große Freude, diese Aufgabe nun an unsere geschätzten Zuschauer übergeben zu dürfen, die sich ihrerseits in den Tiefen der BRUT zurecht finden müssen.

Es liegen 5 Monate voller Interviews, literweise Koffein und intensiven Diskussionen hinter uns, doch wieder wurde es trotz bester Vorsätze eine Knappe Kiste. Es war nicht immer einfach, im Gegenteil, es war meistens hart und machte zwischendurch nicht den Anschein, als würde es jemals fertig werden. Doch jetzt ist es soweit, wir sind zurück! Oder um es mit den, zugegeben leicht modifizierten, Worten eines der größten Denker unserer Zeit zu sagen:

»Es stimmt zwar, dass viele der BRUT als kleine Kinder übergeben werden, doch kein Kind wird gegen seinen Willen dort festgehalten. Die BRUT ist kein Gefängnis. Sie ist ein Zuhause. Eine Schule. Eine Welt innerhalb einer Welt. Ein sicherer Hafen für jene, die mit einem besonderen Gespür für die Macht geboren sind.«

»Wir sind die BRUT.«